Vor kurzem habe ich ein Schild in einem Gastrobetrieb gesehen, das es präzise auf den Punkt bringt. Darauf stand:
«Seien Sie nett zu unserer Bedienung. Personal ist schwieriger zu finden als Gäste.»
Es nützt dir nichts, wenn du ein kleines Vermögen für kreative Stellenanzeigen ausgibst und professionelle Texter dein Unternehmen so darstellen, als wären die Firmen aus dem Silicon Valley daneben altmodische Arbeitgeber. Vor allem, wenn deine Website so aussieht, als hätten schon die Entdecker des Feuers daran gearbeitet.
Zugegeben, das war jetzt etwas überspitzt formuliert, aber die meisten Websites sind zu 100% auf den Kunden ausgerichtet und kommen ziemlich emotionslos und nüchtern daher.
Eigentlich erstaunlich, denn nicht nur Jobsuchende entscheiden zu rund 80% rein emotional, sondern auch Kunden. Wer also auf seiner Website nicht vermitteln kann, dass es sich um ein Unternehmen handelt, bei dem man unbedingt arbeiten möchte, hat bei der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern ziemlich schlechte Karten.
Aber Vorsicht! Wie bei den Kunden gilt auch hier, dass man nicht jeden ansprechen muss. Genauso wichtig wie die gewünschten Fachkräfte anzusprechen, ist es, diejenigen, die man nicht haben möchte, von einer Bewerbung abzuhalten.
